Gib uns dein JA

DIE WEINPARTEI GIBT BEKANNT Jetzt ist es soweit. Die Partei will. Deine Mitgliedschaft. Dein Geld. Dein Saufen. Deine Seele. Die Partei gibt Dir Party, Information, Agitation, Politik. Und mindestens einen Vollrausch im Jahr. Do the right thing!

Jetzt ist es soweit. Die Partei will. Deine Mitgliedschaft. Dein Geld. Deinen Wein. Deine Seele. Die Partei gibt Party, Information, Agitation, Politik. Und mindestens einen Vollrausch im Jahr. Do the right thing!

Wir haben es uns in den letzten Tagen nicht leichtgemacht. Das ist ein selten blöder Spruch, doch er stimmt. Denn eigentlich machen wir es uns immer sehr leicht; das kleine Team hier (Nowak, Zehner, Klimek) tut eigentlich nur, was ihm Spaß macht. Seltsamerweise kann man damit auch Geld verdienen. Also nicht hier. Sondern draußen im Lotterleben. Und wenn man in dieser glücklichen Lage ist, dann hat man den gesellschaftlichen Auftrag, es allen so gut gehen zu lassen wie einem selbst.

Das hier ist der Link zum ersten Statement zu Partei, Gründung und Finanzierung. Falls ihn wer nicht gelesen hat. Da steht drin, warum wir das machen. Und was wir wollen.

Was ich will, ist diese redaktionelle One-Man-Show beenden. Und auch andere Schreiber hereinholen, auch solche mit einem eigenen Blog. Denn ich denke immer an das, an das ich schon vor fünf Jahren gedacht habe, als ich Chefredakteur von Captain Cork wurde: Die vielen Einzelkämpfer der Weinjournalistik ergeben zusammen ein sehr gutes tägliches Weinmagazin. Eben weil es so viele unterschiedliche Charaktere sind. Das dümmste und fadeste Medium ist jenes, wo sich alle Beteiligten aneinanderkuscheln.

Mit so einem Konzentrat wird man schnell Marktführer. Wenn man das will. Eigentlich will ich das. Schadet nie. Dann reden die Leute mit dir, weil sie mit dir reden müssen. Habe ich schon bei den Nachrichtenmagazinen erlebt, bei denen ich gearbeitet habe. Ein bisschen Einfluss ist immer ok.

Wenn das Medium Wineparty wächst, dann entstehen freilich Begehrlichkeiten. Diesen will ich – wie schon im ersten Statement ausgeführt – mit einem neuen Modell begegnen, das gar nicht so neu ist, denn ARD und ZDF wenden es all die Jahre an, seitdem sie auch Werbung schalten dürfen. Ich will also das Parteimedium einerseits von den Parteimitgliedschaften finanzieren, andererseits von Werbeeinnahmen, die beschränkt werden, wenn sie die Höhe der Mitgliedsbeiträge erreichen. Das können wir aber erst 2016 in Kraft treten lassen, denn augenblicklich brauchen wir jeden Cent. Ich habe die Seite recht ungeplant und ziemlich spontan („Geh‘ Nowak, komm vorbei. Ich muss endlich mal die blöde Seite bauen.“) ins Leben getreten und zeitgleich auch eine mühsame rechtliche Auseinandersetzung führen müssen, die jetzt zu Ende geht, mich aber eben auch um ein paar Tausender ärmer gemacht hat. Das war notwendig, sonst würden Sie diese Zeilen hier nicht lesen.

(He! Was haben Sie gesagt? Ja, Sie da hinten? „Wäre eh besser.“ Habe ich also richtig verstanden! Laufen Sie nicht weg, wenn das hier zu Ende ist. Mit Ihnen werde ich mich noch ausführlich beschäftigen.“)

Ich brauche mindestens 400 Unterstützer, welchen das Projekt 10 Euro wert ist. Aber nicht einmal, sondern jeden Monat. Dann kann ich mehr Schreiber holen, mehr Filme ausstrahlen und den Klimek auch mal die Fresse halten lassen. Denn es sollte kein Soloprojekt sein. Und wird keines werden. Ich kann meine Egoprobleme und Minderwertigkeitskomplexe auch anderswo ausleben. Was für ein Glück! Das Wichtigste aber: thewineparty.de wird sicher das unabhängigste deutschsprachige Weinmedium bleiben. Weil Sie diese Unabhängigkeit mit Ihrem Beitrag garantieren.

Aber ich brauche freiwillige, ehrenamtliche Helfer. Nicht für das Parteimedium, sondern für die Weinpartei selbst. Denn diese ist kein Witz. Und sie hat ein Ziel! Nämlich in absehbarer Zeit die Bürgermeisterämter der wichtigsten Weinorte zu erobern. Oder wesentliche Gemeindesitze. Und das wird nicht ohne Leute mit politischem Auftrag gehen (den man sich immer auch einbilden muss) und auch nicht ohne Gestaltungswillen. Wenn die Weinpartei diese Leute nicht findet, dann ist sie keine Partei. Das Modell Sonneborn (gugeln) – so lustig das auch ist – kommt für mich nicht in Frage. Eine ordentliche Partei, die weiß, wann der Klamauk ein Ende haben muss – ich sage es gerne nochmals –, kann unter Umständen Gräueltaten wie die Moselbrücke verhindern. Ich weiß freilich, dass es nun den einen oder anderen Winzer juckt, er sich aber nicht mit der lokalen Macht (meist die CDU/CSU, in Österreich die ÖVP) anlegen will. Doch man sollte langsam mal Gegengewichte an die Waagschale hängen. Vor allem im lokalen Bereich. Sie sehen, mir ist es da durchaus ernst.

Das vor allem, weil die Winzer – auch das sei nochmals gesagt – sich in den letzten 30 Jahren zu einer Elite des Bauernstandes hochgearbeitet haben. Und das nicht nur mit Fleiß, sondern auch und vor allem mit Intelligenz. Winzer machen das hochwertigste landwirtschaftliche Produkt unserer Tage. Und das war nicht immer so. Ganz und gar nicht. Es kann sich nur niemand mehr erinnern. Ich schon.

Und weil die Winzer eine Art bäuerliche Elite geworden sind, entsteht aus ihrer Idee und ihrer Betrachtung der Landwirtschaft auch ein anders Bild des Bauerntums, das andere Landwirte auch für sich und ihre Betriebe zeichnen möchten. Eine Qualitätsoffensive, die heute jedermann seltsamerweise für selbstverständlich hält. Ist sie nicht.

Wahr ist aber, dass sich der Tomatenbauer Steckowitsch aus dem Burgenland wohl nicht getraut hätte, seine grandiosen Tomaten zu verkaufen, die wesentlich besser schmecken und ein nur ein Geringes mehr kosten als der „Supermarktschaß“ (Ösizismus). Bei den Winzern sah er, sehen viele Bauern, dass man für gute Qualität auch Geld verlangen kann (zugegeben: nicht bei den sich dauernd übervorteilt fühlenden Schnäppchenjägern – aber die fallen zunehmend kaum mehr ins Gewicht).

Die Weinpartei soll (kann) also eine Partei der neuen Bauernschaft, ihre Protagonisten, Händler und Konsumenten werden. Aber dazu braucht es einen Ruck in den Weinorten.

Das Parteimedium www.thewineparty.de bleibt von der Partei abgekoppelt. Wie jedes gute Parteimedium wird es über die Vorgänge in der Partei berichten – wenn möglich auch neutral. Und wenn aus der Weinpartei nichts, dann bleibt immer noch das Weinpartei-Parteimedium. Und die Parteimitgliedschaft wird zum Abo. Oder zum Besäufnisgutschein. Was weiß ich?
Ich lade Sie ein, dieses Stück Geschichte mit uns zu gehen. Klingt gut, oder? Eben. Und für Unterhaltung wird gesorgt. Ich bin ja die Radikalperle unter den Weinnarren. Mir wird schnell mal fad. Jetzt zum Beispiel. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Hier finden Sie den Link zur Seite, auf der Sie Ihr Geld loswerden können. Bitte zahlreich. Danke. Mitgliedsanträge gibt es demnächst, Parteibücher erst nach der Gründung. Mein Anwalt sagt, ich würde sonst gegen das Grundgesetz verstoßen.

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